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29.05.2020
DRV-Präsident Holzenkamp zum Ernährungsreport 2020

Wertschätzung für heimische Landwirtschaft muss auch nach der Coronakrise erhalten bleiben

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Berlin, 29. Mai 2020. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt das steigende Interesse der Deutschen an Ernährungsthemen und der Lebensmittelproduktion, das der aktuelle Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums feststellt. Die aktuelle Krise verstärkt den Wunsch nach einer gesicherten Grundversorgung mit heimischen Lebensmitteln. 39 Prozent der Bundesbürger sind demnach der Auffassung, dass die heimische Agrarwirtschaft für sie in dieser Zeit an Bedeutung gewonnen habe.

„Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und muss auch nach der Krise bestehen bleiben“, sagte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp. „Die Folgen der Corona-Infektionen haben gezeigt, wie sensibel der internationale Handel ist und dass die Grundversorgung mit Lebensmitteln im eigenen Land elementar wichtig ist. Das muss sich unter anderem bei der Ausgestaltung der von der EU-Kommission kürzlich veröffentlichen Farm-to-Fork-Strategie niederschlagen, ohne in Protektionismus zu verfallen.“

Nicht nur schmackhaft, auch gesund und sicher sollen Lebensmittel aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher sein. Ein Anspruch, den auch die genossenschaftlich orientierten Unternehmen der Agrarwirtschaft teilen. Um den hohen Standard landwirtschaftlicher Produkte und ihre Vielfalt zu erhalten, müssen heute die Grundlagen geschaffen werden, um morgen erfolgreich produzieren zu können. Holzenkamp: „Moderne Züchtungsmethoden können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Folgen des Klimawandels zu begegnen und so weiterhin ausreichende Mengen an Nahrungs- und Futtermitteln dem Markt zur Verfügung stellen zu können.“

Über den DRV

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.984 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 92.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 65,6 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.



 
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Im Auftrag
Wiebke Schwarze
Pressesprecherin
 
Telefon: 030 856214-430

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