Unwetter-Katastrophe: Koordinierung der Unterstützung in der genossenschaftlichen Agrar- und Ernährungswirtschaft

Angesichts der erschütternden Bilder über das Ausmaß der Überschwemmungskatastrophe in Deutschland ist die Hilfsbereitschaft im genossenschaftlichen Verbund des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) enorm.

Zur Koordination und Bündelung der Hilfsangebote und relevanten Informationen werden wir diese Seite in den kommenden Tagen und Wochen stetig aktualisieren.

Den DRV erreichen zunehmend Anrufe von Mitgliedern, die finanzielle Unterstützung leisten wollen. Ganz im Sinne von Friederich Wilhelm Raiffeisen "Was einer nicht schafft, schaffen viele", wollen wir deshalb den betroffenen Mitgliedsunternehmen im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion auch finanziell unter die Arme greifen. Um den betroffenen Genossenschaften und Ihren Mitarbeitern schnell und unbürokratisch zu helfen, hat der DRV in enger Abstimmung mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen (GV-VdR) ein Spendenkonto bei der Raiffeisen-Stiftung eingerichtet und bittet Sie um Ihre nachhaltige Unterstützung.

Raiffeisen-Stiftung

IBAN: DE 96 3806 0186 2101 1110 19
BIC: GENODED1BRS
Volkbank Köln Bonn eG
Betreff: Unwetterkatastrophe – Genossenschaften helfen

Hochwald hilft

Um die Not der betroffenen Milchlieferanten und Mitarbeiter etwas zu lindern, hat auch die Hochwald-Gruppe ein Spendenkonto eingerichtet. Die eingehenden Beträge werden anteilig unter den Milcherzeugern und Mitarbeitern verteilen, die finanzielle Unterstützung kurzfristig dringend benötigen. Von Sachspenden wird gebeten abzuehen.

IBAN: DE67 5706 0000 0002 5805 43
BIC: GENODEDD570
DZ Bank
Betreff: Hochwasserkatastrophe - Hochwald hilft

Soforthilfen

Das Bundeskabinett hat am 21.07.2021 ein Hilfsprogramm für die von den Unwettern der vergangenen Tage besonders betroffenen Regionen verabschiedet. Der Bund stellt 200 Millionen Euro an Soforthilfen zur Verfügung, die Bundesländer die gleiche Summe – damit belaufen sich die Soforthilfen zunächst insgesamt auf 400 Millionen Euro.

In seinem FAQ beantwortet der Bund dazu die ersten Fragen.

Die Auszahlung der Soforthilfen an Betroffene erfolgt durch die Bundesländer in enger Absprache mit den Kommunen. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten von Rheinland-PfalzNordrhein-Westfalen und Bayern.

Aufbauhilfen

Ferner sichert der Bund zu, sich an den geplanten Aufbauhilfen der Länder im erforderlichen Umfang finanziell zu beteiligen - wie bei früheren Hochwasserkatastrophen. Die konkrete Ausgestaltung der Aufbauhilfen wird Gegenstand gemeinsamer Gespräche von Bund und Ländern sein, wenn der aktuelle Gesamtschaden besser abgeschätzt werden kann.

Unterstützung durch EU-Solidaritätsfonds

Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass zur Bewältigung der Hochwasserschäden auch Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds bereitgestellt werden und hierfür die erforderlichen Anträge stellen.

Hilfe durch den Zoll

Auch der Zoll gewährt Hilfe. Kurze Hinweise zu den Maßnahmen finden Sie hier: Hochwasserkatastrophe: Zoll gewährt unbürokratische Hilfe